Streunerprojekt Gran Canaria - April 2010

 

Bericht  – APRIL 2010


Ich war mit dem Auto in Meloneras unterwegs und hielt Ausschau nach den Samtpfoten. Da sah ich sie. Wunderschöne Katzen. Sie befanden sich in einem Garten.



Ich hielt natürlich sofort und schaute nach, ob die Katzen alleine waren. Im Hintergrund stand ein verwahrlostes Haus in dem keiner wohnte.



Es waren 5 Katzen die ich sah. Sie waren nicht nur sehr scheu, sondern auch extrem dünn. Mein Herz schmerzte.



Die Tiere liefen sofort weg als Sie mich sahen. Aber hinter den Büschen beobachteten sie mich. Ich stelle eine Box mit Trockenfutter auf, sowie Wasser und auch etwas Nassfutter.
Ich habe für den Notfall immer etwas im Kofferraum. Keine Katze wagte sich aus seinem Versteck. Sie beobachteten mich aus sicherer Entfernung. 

Ich richtete alles her und tat so, als ob ich ging und versteckte mich etwas weiter entfernt.
Es dauerte keine Minute als sich zwei der Tiere an das Futter wagten. Sie schlangen das Nassfutter gierig hinunter. Die restlichen drei Katzen wagen sich nicht heraus. Zu groß war ihre Scheu. Vielleicht aber spürten sie auch noch, dass ich mich in der Nähe befand.
 

Am nächsten Tag fuhr ich wieder dorthin und sah, dass das Futter bis zum letzten Krümel aufgegessen war. Es war nur noch etwas Wasser vorhanden. Eine neue Futterstelle war geboren! Ich fülle alles wieder auf und konnte dabei aus der Ferne die 5 Katzen entdecken. Aber keiner von ihnen wagte sich näher zu kommen.


Eigentlich ist es in Ordnung wenn die Katzen scheu sind, denn so ist das Risiko – dass sie in falsche Hände geraten- viel geringer. Ich hoffe dennoch inständig, das Vertrauen der Tiere zu gewinnen.
 

 

letzte Aktualisierung  18.04.10

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