|
Neues von
Palmeral Meinen Schützlingen von Palmeral geht es
sehr gut. Sie bekommen –wie sollte es anders sein- jeden Tag zwei
Mal frisches Wasser und Futter.
Manch einer ist leider immer noch sehr scheu:

Der andere hingegen schaut mich bis heute noch ungläubig mit
großen Augen an, wenn ich mit Leckereien ankomme:

Andere Samtpfoten hingegen sind mittlerweile völlig zahm und
vertrauen mir. Wenn ich sie rufe kommen sie aus ihren Verstecken
schnell zu mir gelaufen und schauen mich erwartungsvoll und
dankbar an !
Und wie man sieht, schmeckt das Futter vorzüglich:

Bei dem Streunerprojekt geht es nicht nur darum frisches Wasser
und Futter zu reichen und sich um die medizinische Versorgung zu
kümmern, sondern es geht auch darum, die Menschen an „ihre“
Verantwortung den Tieren gegenüber zu erinnern!! Egal an welchem
Ort auf dieser Welt! |
|
Samtpfote „Humpel“
Es war an einem frühen Morgen, als ich von
einer Fütterungstour nach Hause kam. Die Sonne stand schon hoch am
Himmel, als mir vor einer Bungalowanlage eine humpelnde Katze
auffiel.

Ich eilte zu der Katze um zu schauen, ob sie verletzt ist. Sie
humpelte schwer und hatte sichtlich große Probleme beim Laufen. Zu
meinem Erstaunen war die Katze ganz lieb und zutraulich. Ohne
Schwierigkeiten ließ sie sich auf den Arm nehmen.
Dabei bemerkte ich sofort das stark angeschwollene und dicke
Hinterteil, welches heiß – ja fast glühend war.
Ich packte die Samtpfote unverzüglich ins Auto und fuhr zur
Tierärztin. Die Ärztin stellte bei der Untersuchung einen großen
Abszess fest. Auch hohes Fieber hatte die Katze. Vermutlich wurde
die kleine zierliche Katze gebissen.
Die Ärztin führte direkt einen kleinen operativen Eingriff durch.
Die Haut der kleinen Maus wurde an drei Stellen geöffnet und
sofort lief jede Menge Eiter aus.

Ich bekam eine Tube Salbe (Antibiotika) mit und da ich die Katze
nicht mit dieser offenen Wunde und dem hohen Fieber alleine auf
der Straße lassen konnte, nahm ich sie einfach mit zu mir nach
Hause. Das liebe Geschöpf sollte sich bei mir erholen und
auskurieren dürfen !
Im Laufe des gleichen Tages und der darauf folgenden Nacht, kam
noch jede Menge Sekret und Eiter aus der Wunde. Die Salbe bekam
die Katze die nächsten 4 Tage lang, jeweils drei Mal am Tag in die
offenen Wunden gespritzt.

Mittlerweile geht es der Samtpfote wieder gut und die Wunde ist
toll verheilt. Ich ließ die Katze –nachdem sie wieder gesund war-
kastrieren. Auch hier durfte sich die Katze nach der Kastration
bei mir zu Hause im Bungalow erholen.
Mittlerweile ist sie wieder topfit und ich konnte sie an ihren
alten Stammplatz zurückbringen ! Übrigens habe ich die Katze
liebevoll „Humpel“ getauft.
Ein Erfolg, der mir Kraft gibt und den ich gerne mit Ihnen
teilen möchte! |
|
Katzen vom
Golf DANKE an KIRA und
HILDEGARD !!!
Gemeinsam geht vieles besser, gemeinsam kann man mehr erreichen.
Mit meinem Vorhaben des Streunerprojekts zog ich jeden Tag alleine
los und versorgte die Samtpfoten nach besten Kräften.
Das Glück meinte es gut mit mir, denn ich lernte vor einiger Zeit
zwei tierliebe Frauen kennen, die mir bei allem halfen.
Im Wechsel kommen sie zu mir und füttern die Katzen, schenken den
Katzen Streicheleinheiten und helfen bei jedem noch so kleinen
Schritt.

Kira und Hildegard, zwei tolle Frauen denen ich an dieser
Stelle ganz, ganz herzlich danken möchte. Sogar bei der
Vermittlung der Katzenbabys waren beide behilflich.
Die Katzenbabys haben alle ein tolles Zuhause gefunden und müssen
nun nicht alleine auf der Straße leben.

Nicht jeder Fütterung verläuft friedlich. Wie z.B. beim Golf. Hier
müssen viele der Katzen getrennt gefüttert werden, da der
Futterneid bei einigen sehr groß ist.
Folge: Gefauche, Gerangel und auch Kämpfe.
Um all das zu vermeiden, werden die Katzen also getrennt
gefüttert. Ich bin wirklich überglücklich, dass ich Kira und auch
Hildegard habe !l

Hier vom Golf konnte ich die letzten Katzen kastrieren lassen und
ich kann mit Recht stolz darauf sein, dass es in dieser Anlage
keinen ungewollten Nachwuchs mehr gibt.
Die erste Etappe meines Vorhabens ist hier im Golf auf Gran
Canaria erreicht!!
Tierärzte „markieren“ kastrierte Tiere am Ohr. D.h. es fehlt ein
kleines Stück vom Ohr so dass jeder sehen kann das dieses Tier
kastriert ist.

Immer wieder wurde ich / wurden wir gefragt, wie viel Futter denn
für die Streuner benötigt werden. Um Ihnen –liebe Tierfreunde-
einen kleinen Einblick zu geben, sehen Sie auf dem nachfolgenden
Foto den Futtervorrat für etwa 3 Wochen:

Für etwaige Hilfe und Unterstützung (gerade bei Futter- oder
Sachspenden) wären ich- und auch die Katzen des Streunerprojekts-
sehr, sehr dankbar !
|
|
Neues von
den Findelkindern
(siehe Erstbericht Mai)
Es ist wirklich eine Wonne ihnen beim Wachsen, Spielen und Toben
zuzuschauen. Meine Findelkinder, die ich im Mai 2010 in einem
Erdloch entdeckte.

Unbeschwert genießen die Kleinen ihr Leben. Sei es genüsslich in
der Sonne liegen, oder mit „Kumpels“ die Welt entdecken.

Wie alle Katzen die regelmäßig von mir gefüttert werden, wissen
auch diese kleinen Samtpfoten wer ich bin und vor allem WAS ich
leckeres bringe :o)

Auch hier waren die Mühe, die Zeit und die Kraft es wert, an das
zu glauben, was ein jeder (!) von uns bewegen kann. Die Kleinen
leben und ich weiß, sie dürfen glücklich groß werden!! Einfach
toll!
 |
|
Neue
Futterstelle - NERO
Immer wieder entdecke ich neue Gruppen von
Katzen.
Wie hier. Vor einer Bungalowanlage entdeckte ich ca. 15 – 20
Katzen. Komischer weise sind fast alle Samtpfoten schwarz. Ich
vermute mal es sind Geschwister die eng zusammenbleiben.
Vielleicht zum Schutz, zur Sicherheit oder einfach nur, um nicht
alleine zu sein !

Ich richtete also eine neue Futterstelle an dieser Nebenstraße
(siehe Fotos) ein.


Einige der lieben Streuner sind sehr verschmust und schmusen um
die Beine. Andere wieder rum sind sehr scheu und kommen nur an die
Futternäpfe, sobald ich aus dem Sichtbereich bin.


Und wenn das Bäuchlein voll ist dann heißt es „Siesta“. Entweder
im liegen oder im sitzen :o)))

Es ist immer wieder einen tolle Aufgabe und es macht unheimlich
großen Spaß zu sehen, was man erreichen kann.
Erreichen für diejenigen, die in Vergessenheit geraten sind, weil
sie sich nicht wehren können und ihre Schreie zu leise sind!
|
|