Streunerprojekt auf Gran Canaria - Juni - Juli - Neues von Palmeral - Samtpfote „Humpel“ - Katzen vom Golf -

                                                                Neues von den Findelkindern - Neue Futterstelle NERO -

Neues von Palmeral

Meinen Schützlingen von Palmeral geht es sehr gut. Sie bekommen –wie sollte es anders sein- jeden Tag zwei Mal frisches Wasser und Futter.
 
Manch einer ist leider immer noch sehr scheu:
 

 
Der andere hingegen schaut mich bis heute noch ungläubig mit großen Augen an, wenn ich mit Leckereien ankomme:
 

 
Andere Samtpfoten hingegen sind mittlerweile völlig zahm und vertrauen mir. Wenn ich sie rufe kommen sie aus ihren Verstecken schnell zu mir gelaufen und schauen mich erwartungsvoll und dankbar an !
 
     
 
Und wie man sieht, schmeckt das Futter vorzüglich:
 

 
Bei dem Streunerprojekt geht es nicht nur darum frisches Wasser und Futter zu reichen und sich um die medizinische Versorgung zu kümmern, sondern es geht auch darum, die Menschen an „ihre“ Verantwortung den Tieren gegenüber zu erinnern!! Egal an welchem Ort auf dieser Welt!

Samtpfote „Humpel“

Es war an einem frühen Morgen, als ich von einer Fütterungstour nach Hause kam. Die Sonne stand schon hoch am Himmel, als mir vor einer  Bungalowanlage eine humpelnde Katze auffiel.



Ich eilte zu der Katze um zu schauen, ob sie verletzt ist. Sie humpelte schwer und hatte sichtlich große Probleme beim Laufen. Zu meinem Erstaunen war die Katze ganz lieb und zutraulich. Ohne Schwierigkeiten ließ sie sich auf den Arm nehmen.

Dabei bemerkte ich sofort das stark angeschwollene und dicke Hinterteil, welches  heiß – ja fast glühend war.

Ich packte die Samtpfote unverzüglich ins Auto und fuhr zur Tierärztin. Die Ärztin stellte bei der Untersuchung einen großen Abszess fest. Auch hohes Fieber hatte die Katze. Vermutlich wurde die kleine zierliche Katze gebissen.

Die Ärztin führte direkt einen kleinen operativen Eingriff durch. Die Haut der kleinen Maus wurde an drei Stellen geöffnet und sofort lief jede Menge Eiter aus.



Ich bekam eine Tube Salbe (Antibiotika) mit und da ich die Katze nicht mit dieser offenen Wunde und dem hohen Fieber alleine auf der Straße lassen konnte, nahm ich sie einfach mit zu mir nach Hause. Das liebe Geschöpf sollte sich bei mir erholen und auskurieren dürfen !

Im Laufe des gleichen Tages und der darauf folgenden Nacht, kam noch jede Menge Sekret und Eiter aus der Wunde. Die Salbe bekam die Katze die nächsten 4 Tage lang, jeweils drei Mal am Tag in die offenen Wunden gespritzt.



Mittlerweile geht es der Samtpfote wieder gut und die Wunde ist toll verheilt. Ich ließ die Katze –nachdem sie wieder gesund war- kastrieren. Auch hier durfte sich die Katze nach der Kastration bei mir zu Hause im Bungalow erholen.

Mittlerweile ist sie wieder topfit und ich konnte sie an ihren alten Stammplatz zurückbringen ! Übrigens habe ich die Katze liebevoll „Humpel“ getauft.

Ein Erfolg, der mir Kraft gibt und den ich gerne mit Ihnen teilen möchte!

Katzen vom Golf

DANKE an KIRA und HILDEGARD !!!
 
Gemeinsam geht vieles besser, gemeinsam kann man mehr erreichen. Mit meinem Vorhaben des Streunerprojekts zog ich jeden Tag alleine los und versorgte die Samtpfoten nach besten Kräften.

Das Glück meinte es gut mit mir, denn ich lernte vor einiger Zeit zwei tierliebe Frauen kennen, die mir bei allem halfen.

Im Wechsel kommen sie zu mir und füttern die Katzen, schenken den Katzen Streicheleinheiten und helfen bei jedem noch so kleinen Schritt.



Kira und Hildegard, zwei tolle Frauen denen ich an dieser Stelle ganz, ganz herzlich danken möchte. Sogar bei der Vermittlung der Katzenbabys waren beide behilflich.

Die Katzenbabys haben alle ein tolles Zuhause gefunden und müssen nun nicht alleine auf der Straße leben.



Nicht jeder Fütterung verläuft friedlich. Wie z.B. beim Golf. Hier müssen viele der Katzen getrennt gefüttert werden, da der Futterneid bei einigen sehr groß ist.

Folge: Gefauche, Gerangel und auch Kämpfe.

Um all das zu vermeiden, werden die Katzen also getrennt gefüttert. Ich bin wirklich überglücklich, dass ich Kira und auch Hildegard habe !l



Hier vom Golf konnte ich die letzten Katzen kastrieren lassen und ich kann mit Recht stolz darauf sein, dass es in dieser Anlage keinen ungewollten Nachwuchs mehr gibt.

Die erste Etappe meines Vorhabens ist hier im Golf auf Gran Canaria erreicht!!

Tierärzte „markieren“ kastrierte Tiere am Ohr. D.h. es fehlt ein kleines Stück vom Ohr so dass jeder sehen kann das dieses Tier kastriert ist.





Immer wieder wurde ich / wurden wir gefragt, wie viel Futter denn für die Streuner benötigt werden. Um Ihnen –liebe Tierfreunde- einen kleinen Einblick zu geben, sehen Sie auf dem nachfolgenden Foto den Futtervorrat für etwa 3 Wochen:

 

Für etwaige Hilfe und Unterstützung (gerade bei Futter- oder Sachspenden) wären ich- und auch die Katzen des Streunerprojekts- sehr, sehr dankbar !
 

Neues von den Findelkindern

(siehe Erstbericht Mai)
 
Es ist wirklich eine Wonne ihnen beim Wachsen, Spielen und Toben zuzuschauen. Meine Findelkinder, die ich im Mai 2010 in einem Erdloch entdeckte.



Unbeschwert genießen die Kleinen ihr Leben. Sei es genüsslich in der Sonne liegen, oder mit „Kumpels“ die Welt entdecken.



Wie alle Katzen die regelmäßig von mir gefüttert werden, wissen auch diese kleinen Samtpfoten wer ich bin und vor allem WAS ich leckeres bringe :o)



Auch hier waren die Mühe, die Zeit und die Kraft es wert, an das zu glauben, was ein jeder (!) von uns bewegen kann. Die Kleinen leben und ich weiß, sie dürfen glücklich groß werden!! Einfach toll!

Neue Futterstelle - NERO

Immer wieder entdecke ich neue Gruppen von Katzen.

Wie hier. Vor einer Bungalowanlage entdeckte ich ca. 15 – 20 Katzen. Komischer weise sind fast alle Samtpfoten schwarz. Ich vermute mal es sind Geschwister die eng zusammenbleiben. Vielleicht zum Schutz, zur Sicherheit oder einfach nur, um nicht alleine zu sein !



Ich richtete also eine neue Futterstelle an dieser Nebenstraße (siehe Fotos) ein.



Einige der lieben Streuner sind sehr verschmust und schmusen um die Beine. Andere wieder rum sind sehr scheu und kommen nur an die Futternäpfe, sobald ich aus dem Sichtbereich bin.



Und wenn das Bäuchlein voll ist dann heißt es „Siesta“. Entweder im liegen oder im sitzen :o)))



Es ist immer wieder einen tolle Aufgabe und es macht unheimlich großen Spaß zu sehen, was man erreichen kann.

Erreichen für diejenigen, die in Vergessenheit geraten sind, weil sie sich nicht wehren können und ihre Schreie zu leise sind!

 

 

letzte Aktualisierung  21.05.11

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