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Paula findet ihr Glück
Es war Freitag der 13. als sich das große Flugzeug von Teneriffa in
den Himmel erhob, um nach Deutschland zu fliegen. Der Flug verlief
sehr ruhig, doch das kleine Herz von Paula pochte vor Aufregung laut
und schnell.
So viele Menschen und so viele Gerüche. Alles war fremd. Ein jeder
der sie ansah, lächelte und streichelte ihr lieb über das kleine
Köpfchen und sagte mit sanfter Stimme: „Ei was bist du denn für eine
süße Dackelmaus!“
Immer wieder schlief Klein Paula ein und wenn sie erwachte, lächelte
die Frau sie -auf deren Schoß sie saß- entzückt an.

Es war 22.40 Uhr als es rumpelte und alle Passagiere auf einmal
klatschen. Die Landung in München war perfekt. Alles ging recht
schnell. Lautsprecher ertönten, Türen öffneten sich und von überallher
strömten Menschen zu der Gepäckausgabe.
Es dauerte nicht lange bis Paula mit ihren Flugpaten an den Ausgang
gelangte.
Liebe Menschen empfingen sie und ihre vierbeinigen Hundefreunde mit
einem herzlichen Lachen und ausgebreiteten Armen. Ungläubig und
unsicher schaute Paula in die Runde. Was passiert den jetzt? Ihre
braunen Kulleraugen wurden noch größer und die Schlappohren hingen
noch tiefer.
Paula war nicht das einzige Hundekind, welches an diesem Abend
sicher in Deutschland landete. Auch andere Vierbeiner wurden herzlich
in Empfang genommen :o)

Es war mittlerweile 23.30 Uhr als Paula hörte: „Komm zu mir kleiner
Schatz“ und vorsichtig wurde sie von Silvia auf den Arm genommen. Ein
kurzer Blick auf diese Frau und Paula wusste: „Silvia ist klasse“.
Warm eingepackt schmiegte sie sich an Silvia und dann ging es auch
schon mit dem Auto Richtung München. In Silvias Zuhause durfte sich
Klein Paula erstmal von dem anstrengenden Flug erholen.
Dort angekommen, wurde ausgiebig geschmust, geknuddelt,
geschnuffelt und natürlich auch mit Nico –dem lieben Haushund
gespielt. Es war herrlich. Die lieben Dackelaugen wurden jedoch nach
kurzer Zeit immer schwerer vor Müdigkeit. Was liegt näher als die
erste Nacht bei den „Pflegeeltern“ mit im Bett zu schlafen?? Ganz nah
an Silvia gelehnt oder –noch besser- auf dem (!) Hals von Pflegepapa
Micha schlafen?! Ja das ist es :o))
Die Nacht verging fiel zu schnell. Klein Paula war ausgeruht und
munter. Auch das Frühstück schmeckte herrlich lecker.
Es war 8.00 Uhr als noch mal dolle geschmust und geküsst wurde (wie
hier mit Pflegepapa Micha), bevor es dann hieß:
ab ins Auto und Richtung:

Paula seufzte und schaute wieder mit ihren großen Kulleraugen und den
langen Schlappohren fragend drein.
Gudrun, die den Wagen sicher Richtung Fürth steuerte und Silvia, die
Klein Paula liebevoll auf dem Schoß hielt, waren ganz angetan von
dieser Dackelschnute

Auf der Autofahrt schlief Paula immer wieder ein. Kein Wunder. Diese
Reise war ja auch eine große Reise und noch lange nicht zu Ende.
Einmal rechts, einmal links, geblinkt, eingeparkt und Motor
ausgeschaltet.
Paula war mit Gudrun und Silvia gegen 10.15 Uhr an dem Treffpunkt in
Fürth angekommen.
Auf Silvias Arm fühlte sich Paula geborgen.

Als sie ausstiegen erblickte Paula zwei andere Menschen. Wer sind die
denn?? Paula schaute Silvia fragend an. Alle quiekten vor
Wiedersehensfreude und fielen sich in die Arme und dann ging es „Gutschie
Gutschie kleiner Hund“. Hääää??? Paula verstand kein Wort.
Schnell jedoch bemerkte sie, dass die zwei „neuen“ Menschen (die
übrigens Lisa und Jeanette heißen) genauso lieb und nett waren, wie
ALLE Menschen die sie in den letzten Stunden kennen lernen durfte.
Alle genossen sichtlich das Wiedersehen & die kurze
Pause:

Es wurde gestreichelt....

.... und natürlich auch dolle geschmust.


Es wurden auch tolle "Baum-Wickel-Spiele" gespielt :o)
Nach vielen Fotos, Streicheleinheiten und entzückten Küsschen wurde
noch schnell ein Kaffee zur Stärkung getrunken und das Wichtigste
ausgetauscht.
Währenddessen schlief Paula friedlich auf Silvias Arm. Hin und wieder
wurde ein Kullerauge geöffnet.
Sicher in Silvias Arm, hatte die kleine Paula alles im Blick:
Für die Großen gab es Kaffee, für die kleine Maus gab es Leckerlie:

„Jetzt müssen wir aber los“ sagte Lisa und schaute auf die Uhr.
Silvia und auch Gudrun wurden wehmütig. Paula schaute die beiden an.
„Du bist so eine süße Maus“ sagte Silvia und streichelte sie
liebevoll.
Ein jeder spürte dieses Gefühl von Innigkeit, welches man nicht in
Worte fassen kann.

Ehe sich Paula versah, nahm Jeanette sie vorsichtig auf den Arm. Dick
und warm in die Decke eingepackt fühlte sich die Maus „dackelwohl“.
Winke, Winke und weiter ging die Autofahrt Richtung Wattenheim, wo
Paulas neue Familie auf sie wartete.
Lisa
steuerte den Wagen sicher über die Autobahn. Jeanette hielt Paula
sicher und warm auf dem Schoß, erzählte ihr tolle Geschichten und
streichelte sie dabei ganz sanft. Die kleinen Dackelpfötchen ganz
entspannt übereinander gelegt, lauschte Paula der Stimme von Jeanette.
„Ja Hallo, hier ist die Lisa. Ich wollt nur kurz Bescheid geben, dass
wir so gegen 14.45 in Wattenheim sind“.
Häääää?? Paula schaute Jeanette fragend an und Jeanette erklärte ihr:
„Lisa hat gerade mit deiner Mama telefoniert du Maus.“

Ah ok, ne ist klar. Paula kuschelte sich in die Decke und schlief ein.
Das gute Wetter hielt leider nicht an. Es regnete in Strömen, doch
davon bekam das kleine Dackelmädchen nicht viel mit.
Das Tempo wurde gedrosselt, Blinker rechts, dann geradeaus und wieder
rechts, der Motor wurde abgestellt. Was ist nun los? Tank leer?
Paula schaute sich um, als jemand die Autotür öffnete.
Eine junge Frau lächelte sie herzlich an und streichelte sie ganz
vorsichtig übers Köpfchen.

Dann ging alles ganz schnell. Eingekuschelt in die warme Decke wurde
Paula in ein anderes Auto gebracht. Vorsichtig wurde sie auf den Schoß
der jungen Frau gelegt.
Noch ein paar Streichler und liebe Wünsche für alle und Paulas Fahrt
ging weiter…..
Dieses Mal waren Lisa und Jeanette aber nicht mit an Bord, sondern
PAULA´s MENSCHEN.
Das kleine Dackelmädchen hat es nun endlich geschafft. Nach
vielen aufregenden Stunden mit tollen, hilfsbereiten Menschen,
ist Paulas große Reise nun beendet.
Jetzt heißt es: Bühne frei für ein tolles LEBEN im eigenen Zuhause!

Ich danke ganz doll meiner lieber Pflegemama Ulla auf Teneriffa,
die mich liebevoll umsorgte, mich hegte und pflegte..!
Ich danke meinen Flugpaten, die mir die Chance gaben, mit nach
Deutschland zu kommen !
Ich danke den Menschen Silvia, Micha und Gudrun, die mit mir
die ersten Stunden (und die erste Nacht) in Deutschland verbrachten
und die mich sicher zum Treffpunkt fuhren.
Ich danke den Dog4Dogs die mich abholten und mich zu meiner
neuen Familie brachten.
Ich danke Steffi von der TH Assisi, die alles in die Wege
leitete, damit ich ein schönes Zuhause bekommen habe !
UND ich danke meiner Familie, die mir das größte Geschenk
machte ! Ein sicheres, warmes und liebevolles Zuhause !
Mit tierisch lieben Grüßen,
Eure HAPPY-PAULA
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